29.12.2006: Jahreshauptversammlung mit Beschluss

Bei der Jahreshauptversammlung am 29.12.2006 stand auf der Tagesordnung auch der Punkt „Beschlussfassung über den Neubau eines Feuerwehrhauses“. Bürgermeister Ing. Thomas Sabbata-Valteiner erklärt dazu: Der Wunsch nach einem neuen Feuerwehrhaus in Wampersdorf wird schon seit etlichen Jahren artikuliert.

 

Spätestens seit dem Ankauf des neuen RLFA 2000 ist die Notwendigkeit dazu mehr als gegeben, da dieses kaum in das bestehende Zeughaus passt. Im Gemeinderat wurde das Budget für den geplanten Neubau mit der notwendigen Mehrheit beschlossen. Begleitend dazu werden seit einiger Zeit alle Möglichkeiten ausgelotet, wo ein sinnvoller Standort für einen Neubau zur Verfügung steht. Alle Grundstücke inmitten von neuen Siedlungen wurden wegen der Ortsbildpflege und möglicher Anrainerbeschwerden grundsätzlich ausgeschieden.

 

Auch das Areal der alten Schule in der Schulgasse wird wegen der engen Zufahrt und den damit verbundenen verkehrstechnischen Problemen im Einsatzfalle ausgeschieden. Der Preis für das ehemalige Gasthaus Rabara ist zu hoch, da dazu auch noch die notwendigen Abbruchkosten kämen. Für den Ankauf des ehemaligen Schabka-Gasthauses gab es eine mündliche Kaufvereinbarung mit dem Besitzer. Dazu musste aber noch der notwendige Beschluss im Gemeinderat und auch bei der Weidegenossenschaft Wampersdorf für den Ankauf des angrenzenden Grudstückes abgewartet werden.

 

Während dieser Zeit hat der Besitzer die Liegenschaft aber an einen ortsansässigen Tischler verkauft. Die Marktgemeinde Pottendorf kann über einen gewissen Betrag nicht hinausgehen. Für den Neubau des Zeughauses sind im Gemeindebudget 600.000 Euro exklusive Mehrwertsteuer vorveranschlagt. Alle anderen Grundstücke sind ausgeschieden. Es verbleibt nur mehr ein Standort, und das ist das Grundstück neben dem Friedhof, wo sich derzeit der Rodelberg befindet. Eine Verlegung des Rodelberges auf das Gelände des Eislaufplatzes ist mit der Weidegenossenschaft Wampersdorf bereits besprochen. Alles andere ist nicht finanzierbar. Die Gemeinde ist bereit, die versprochenen 600.000 Euro netto aufzustellen.

 

Kommandant Leitgeb kehrt als Positiva für diesen Standort noch hervor, dass ausreichend Platz vorhanden ist, dass es bei Festen keine Probleme mit Anrainern geben wird, und dass genügend Parkplätze vorhanden sind. Danach bringt er den Antrag mit folgendem Ergebnis zur Abstimmung: 38 Kameraden stimmen für einen Neubau mit Standort Friedhof, 2 Kameraden enthalten sich der Stimme, Gegenstimme gibt es keine. Der Zeitplan für den Neubau sieht wie folgt aus: Frühjahr 2007 Spatenstich, Bauarbeiten bis 2009 und schlussendlich 2009 Einweihung und Inbetriebnahme des Gebäudes.